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Aktuelles

„Zwischenland“ von Carl Hugo Hahn

Stadtwerke geben Künstlern im Wolfsburger Nordkopf Tower eine Bühne

 

Der Künstler Carl Hugo Hahn zeigt ab Donnerstag, 8. Oktober 2026, seine Kunstwerke unter dem Titel „Zwischenland“ im Wolfsburger Nordkopf Tower (WNT).
Die Eröffnung der Kunstausstellung fand am Mittwoch, 7. Oktober 2026, mit geladenen Gästen statt. Stadtwerke-Vorständin Birte Fleischer eröffnete die Ausstellung und betonte in ihrer Eröffnungsrede, wie wichtig es für die Stadtwerke Wolfsburg als regionalen Infrastrukturdienstleister ist, Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform zu bieten, auf der sie ihre Kunst präsentieren können. Angelika Flaig, Künstlerin und Kuratorin, führte in das Werk ein und stellte den Künstler vor. Dabei gab sie fachkundige Einblicke und rückte den Künstler hinter dem Werk in den Mittelpunkt.

Im Foyer der Stadtwerke Wolfsburg im Nordkopf Tower präsentiert Carl Hugo Hahn unter dem Titel „Zwischenland“ großformatige, farbintensive Gemälde. Die Werke setzen sich mit dem Begriff Landschaft auseinander und treten in einen spannungsreichen Dialog mit der durch Stützen gegliederten, bodentiefen Fensterfront des Foyers. Ergänzt wird die Ausstellung durch Sockel mit transparenten Hauben, in Anlehnung an Formate und Oberflächen digitaler Endgeräte bewahren sie kleinformatig, dichte Bilderwelten. Mit diesen Arbeiten lenkt Hahn den Blick auf die Bedeutung des Innehaltens – im Spannungsfeld zwischen digitaler Selbstverständlichkeit und der Suche nach einer eigenen Wahrnehmung von Landschaft.

„Wir befinden uns in einem Jahrhundert, in dem sich die rapide Veränderung der Landschaft vor unser aller Augen abspielt. Es spielt keine Rolle, wo das Individuum den Fokus setzt. Ob Überschwemmungen, Extremtemperaturen, Windräder oder Kohlekraftwerke. Die Ängste sind immer dieselben: Die Landschaft verändert sich. Die Ausstellung „Zwischenland“ darf gerne als Anregung wahrgenommen werden miteinander ins Gespräch zu kommen. Im besten Fall kommen sich die Besucher:innen inspiriert durch die künstlerische Aufarbeitung der Landschaft näher“ erklärt Carl Hugo Hahn.

„Kunst hat die besondere Fähigkeit, Menschen zu inspirieren und neue Blickwinkel zu eröffnen. Sie lädt dazu ein, den Alltag für einen Moment hinter sich zu lassen, innezuhalten und Vertrautes mit anderen Augen zu betrachten. Gerade die Werke der Ausstellung „Zwischenland“ von Carl Hugo Hahn berühren auf ganz unterschiedliche Weise. Sie schaffen Räume für eigene Gedanken, Erinnerungen und Geschichten und laden dazu ein, sich auf eine persönliche Entdeckungsreise zwischen Realität und Vorstellungskraft einzulassen. Es ist für uns etwas Besonderes, diese Ausstellung in unserem Kundenzentrum präsentieren zu dürfen. Damit schaffen wir nicht nur ein ansprechendes und lebendiges Umfeld, sondern bieten zugleich regionaler Kunst eine Bühne und machen ihre Vielfalt und Ausdruckskraft für viele Menschen erlebbar. Kunst kann verbinden, Gespräche anregen und neue Sichtweisen eröffnen. Genau das wünschen wir uns auch für diesen Ort: einen Raum der Begegnung, der Inspiration und des Austauschs.
Ich freue mich sehr, dass wir unseren Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden sowie unseren Gästen mit der Ausstellung „Zwischenland“ einen besonderen Rahmen bieten können, der zum Verweilen, Nachdenken und Entdecken einlädt und der zeigt, wie bereichernd Kunst für unser gemeinsames Miteinander sein kann.“ sagt Birte Fleischer.
  
Öffnungszeiten:
Die Kunstausstellung ist bis Freitag, 6. November 2026, im WNT-Kundenzentrum zu sehen. Die Öffnungszeiten sind: Montag und Donnerstag von 7 bis 18 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 7 bis 17 Uhr sowie Freitag von 7 bis 13 Uhr.

Carl Hugo Hahn:
Carl Hugo Hahn ist 1993 in Kirchheim unter Teck, Baden-Württemberg geboren, aufgewachsen in 
Meißen, Sachsen.
Nach 7 Jahren Studium der Freien Kunst an der HBK Braunschweig und an der Escuela National de 
Pintura Escultura y Grabado „La Esmeralda“ in Mexico City, absolvierte er sein Diplom im Sommer 2021 
bei Professor Hartmut Neumann in Braunschweig.
Seit Herbst 2021 lebt und arbeitet Hahn in Leipzig. Seine künstlerische Arbeit basiert auf einem Fetisch 
zum Detail. Sie lebt von einer ständigen Tendenz zur Unordnung. Protagonist:innen seiner Malereien 
interagieren mit ihrer Umgebung in einem Spannungsfeld von Harmonie und Exzess. Landschaften 
vermitteln Hilfsmittel zur Bildung von Narrationen, die sich auf einen schmalen Grat zwischen Dystopie 
und Utopie bewegen.
 

Stadtwerke Vorständin Birte Fleischer posiert mit dem Künstler Carl Hugo Hahn vor einem seiner Werke.
Stadtwerke Wolfsburg AG/ Matthias Leitzke
Stadtwerke Vorständin Birte Fleischer posiert mit dem Künstler Carl Hugo Hahn vor einem seiner Werke.

Ansprechpartnerin

Petra Buerke
Unternehmensentwicklung und Kommunikation
Stadtwerke Wolfsburg AG

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